Getreidefrei vs. mit Getreide
Getreidefrei ist nicht automatisch besser. Wähle zwischen Kartoffel oder Erbse und gut verdaulichem Reis nach Deinem Tier.
Was ist das?
Getreidefreies Futter nutzt andere Kohlenhydratquellen (oft Kartoffel, Erbsen oder Süßkartoffel) statt Weizen, Gerste oder Mais. Futter mit Getreide enthält meist gut verdauliches Getreide wie Reis als Energiequelle neben Protein und Fett.
Warum ist es wichtig?
Auf Etiketten klingt „getreidefrei" oft premium, sagt aber wenig über Qualität oder Verdaulichkeit. Manche Hunde und Katzen vertragen Reis gut; andere fühlen sich besser mit Kartoffel oder Erbse. Es zählt, was Dein Tier verträgt und was die Gesamtformel liefert, nicht das Wort auf der Vorderseite.
Wie wirkt es?
Kohlenhydrate liefern Energie und geben der Kroketten Struktur. Reis ist eine klassische, gut verdauliche Getreidequelle mit milder Verdauungswirkung. Kartoffel und Erbse sind getreidefreie Alternativen mit anderem Faser- und Stärkeprofil. Keines ist per se überlegen; die Verdaulichkeit hängt von Verarbeitung, Verhältnis und Rest der Rezeptur ab.
Vorteile
- Hilft Dir, bewusst zwischen getreidefrei und mit Reis zu wählen
- Reis unterstützt eine milde, gut verdauliche Energiequelle
- Kartoffel/Erbse bieten getreidefreie Alternativen wo nötig
Missverständnisse
Getreidefrei heißt nicht automatisch gesünder oder besser bei Juckreiz. Weizenallergie kommt seltener vor als gedacht; getreidefrei löst nicht jedes Haut- oder Darmproblem. Manchmal ist eine Reisformel die ruhigere Wahl.


